online and mobile affiliate marketing news
26 Feb
So langsam merken weitere Merchants dass Ihnen der ganze Layer-Mist keine zusätzlichen Konvertierungen bringt sondern nur Cookies überschreibt. Nun geht auch easyCredit, gemanagt von 3GNet, gegen die Spammer vor:
Das Erzeugen von Cookies ist ausschließlich dann erlaubt, wenn ein Werbemittel eingesetzt wird, dieses sichtbar ist und der Erzeugung des Cookies ein bewusstes Anklicken durch einen Nutzer vorausgeht. Grundsätzlich ist Cookie-Dropping sowie das parallele Aufrufen der easyCredit-Seite ohne den Einsatz eines Werbemittels verboten.
Zum Mitschreiben: Cookies nur bei absichtlichen Clicks, also nicht bei PopUp, iFrame, Layer usw.
Hier noch einmal explizit:
Generell ist den Partnern untersagt iFrames, Pop-ups, Pop-under und Layer einzusetzen, die ein easyCredit-Werbemittel oder den easyCredit-Internetshop laden und ein Cookie beim Nutzer ohne dessen Mitwirkung setzen.
17 Feb
Das von sunnysales gemanagte Partnerprogramm von Arcor geht nun gegen die Cookie-Spammer unter seinen Affiliates vor. In den neuen Teilnahmebedingungen steht u.a. folgendes:
Untersagt ist für den Partner die unsichtbare Einbindung des Arcor- Internetshops, um ein Cookie beim Nutzer zu erzeugen. Generell ist Arcor-Partnern untersagt, iFrames, Pop-ups, Pop-under und Layer einzusetzen, die ein Arcor-Werbemittel oder den Arcor-Internetshop laden und ein Arcor-Cookie beim Nutzer ohne dessen Mitwirkung setzen. Postviewtracking ist untersagt, soweit von Arcor keine ausdrückliche schriftliche Zustimmung zum Einsatz dieser Methode erteilt worden ist. Sollte eine schriftliche Zustimmung von Arcor vorliegen, gilt, dass für die Postviewauslieferung maximal ein Cookie gesetzt werden darf.
Arcor will also die Konvertierung steigern indem die Qualität der Klicks verbessert wird. Cookie-Spammer die mit Popups, Layern und unsichtbaren iFrames arbeiten sind somit unerwünscht.
29 Aug
Das Affiliate-Programm von iLove führt bei Affilinet, Tradedoubler und Zanox neue Teilnahmebedingungen ein:
Affiliate Partnern ist es ab sofort nicht mehr gestattet, iLove Cookies zu setzen, ohne iLove Werbemittel oder iLove Content darzustellen. Pop Up’s und Pop Down’s dürfen selbstverständlich mit Cookies ausgeliefert werden, wenn die iLove Webseite oder das Werbemittel erscheint.
Was steckt dahinter?
In meinem Beitrag zum Cookie Tracking habe ich die Funktion und Bedeutung von Cookies für das Affiliate Tracking erläutert. Über Tracking Cookies ist es möglich Affiliates auch für Transaktionen zu vergüten die erst Wochen nach Einblendung oder Klick auf das Werbemittel erfolgen.
Leider wird die Möglichkeit des Setzens von Tracking Cookies durch einige Affiliates in zweifelhafter Weise ausgenutzt. Diese Cookie Spammer schicken User auf Seiten auf denen eine oder mehrere Webseiten unsichtbar über Tracking-Links aufgerufen werden. Das geschieht in der Regel unsichtbar, z.B. durch die Verwendung von Frames.
Benutzer fangen sich somit unbemerkt und ungewollt Tracking-Cookies ein. Im Ergebnis wird ein Affiliate provisioniert obwohl er den User durch unsichtbare Werbung nicht auf den Merchant aufmerksam gemacht haben kann. Dass der User beim Merchant kauft ist nicht Ergebnis der Aktivitäten des Affiliates sondern Zufall. Für solche Transaktionen möchten die Programmbetreiber natürlich keine Provision zahlen.
11 Jul
Wer Tracking-Links mittels Frames einbindet könnte Probleme mit dem Tracking bekommen. Es kann sein dass bei Aufruf einer Seite der erforderliche Tracking-Cookie nicht geschrieben wird. Grund sind die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen der Web-Browser, insbesondere des Internet Explorer 7. Bindet man über Frames (iFrame oder Frameset) eine Seite einer fremden Domain ein, betrachten die Browser das als sogenannte Third-Party. Viele Browser blockieren solche Cookies von Dritten standardmäßig. Für Affiliates bedeutet dies, dass bei Einsatz von Frames ein großer Teil von Tracking-Cookies blockiert wird
Die Lösung dieses Problems heißt P3P. Hier wird über den HTTP-Header eine Datenschutzrichtlinie mitgeliefert, so dass der Browser letztlich auch Third-Party-Cookies durchlässt. Hier sind die entsprechenden Codes:
PHP
header('P3P:CP="IDC DSP COR ADM DEVi TAIi PSA PSD IVAi IVDi CONi HIS OUR IND CNT"')
Java
response.addHeader("P3P","CP=\"IDC DSP COR ADM DEVi TAIi PSA PSD IVAi IVDi CONi HIS OUR IND CNT\"")
ASP.net
HttpContext.Current.Response.AddHeader("P3P", "CP=\""IDC DSP COR ADM DEVi TAIi PSA PSD IVAi IVDi CONi HIS OUR IND CNT\""")
Es ist auch möglich, eine XML-Datei mit der Datenschutzrichtlinie zu erstellen, die im Head-Teil der HTML-Datei eingebunden wird.
Die komplette Empfehlung der W3C ist hier zu finden:
http://www.w3.org/TR/P3P/
6 Jul
Cookies sind bekanntlich wichtig um auch für Transaktionen vergüten zu können, die ein User erst bei einem wiederholten Besuch der Webseite eines Merchants tätigt. Je länger die Cookie-Gültigkeit eines Merchants ist desto höher ist diese Rückkehrspanne. Wer etwas Hintergrund-Wissen benötigt kann noch einmal meinen Artikel zum Cookie-Tracking lesen.
In mehreren Blogs wurde in den letzten Tagen über die sogenannte “Cookie Lüge” geschrieben. Hintergrund ist dass einige Programmbetreiber mit 30 Tagen Cookie-Gültigkeit werben aber eigentlich nur Session-Tracking anbieten. Mit anderen Worten sie betrügen Affiliates.
Die Bedeutung der Cookie-Gültigkeit hängt sehr stark von der Werbeform hab. Beim Suchmaschinenmarketing suchen die Leute aktiv und sind tendenziell eher bereit sofort Geld auszugeben. Der Anteil von Cookie Sales ist hier also recht gering. Bei Banner-Kampagnen ist es schon mehr. Ganz schlimm ist es bei Popup- oder Layer-Kampagnen. Hier jubeln die Affiliates der ganzen Welt ihre Cookies unter und hoffen dass genügend User innerhalb der Rückkehrspanne des Partnerprogramms beim Merchant kaufen. Ohne Cookies könnten sie nicht arbeiten.
Eine lange Cookie-Gültigkeit nutzt also primär den Spammern dieser Welt. Wer qualitativ hochwertigen Traffic hat der wird den Unterschied nicht so stark merken. Hier ist der Anteil von Cookie-Transaktionen unter 10%.
27 Apr
Erklärung
Im vorigen Artikel über das Session-Tracking habe ich erläutert, dass das Cookie-Tracking dazu dient, User-Aktionen auch viel später nach dem ersten Besuch einer Webseite zurückverfolgen zu können Hierbei wird auf dem Computer des Besuchers ein sog. Cookie gespeichert, dessen Inhalt von der betreffenden Webseite bei bestimmten User-Aktionen wieder ausgelesen werden kann. Mit der Rückkehrspanne bezeichnet man den Zeitraum der Gültigkeit eines Cookies.
Bedeutung
Von Affiliates vermittelte Transaktionen können also vergütet werden, wenn ein Besucher erst einige Tage oder Wochen nach dem über einen Affiliate vermittelten Besuch auf einer Webseite kauft. Es wäre ja auch nicht fair, diese mit Zeitverzögerung erfolgreich vermittelten Verkäufe einfach nicht zu vergüten.
Das Cookie-Tracking ist deshalb die verbreitetste Tracking-Methode, um im Affiliate-Marketing Verkäufe und Registrierungen auf einer Webseite einem Affiliate zuordnen zu können. Einige Programmbetreiber werben mit einer recht langen Rückkehrspanne (60 Tage) und bieten Affiliates somit einen größeren Anreiz als die Programme mit 30 Tagen, 3 Tagen oder gar nur Session-Tracking.
Kritik
Cookie-Tracking ist in der Regel ziemlich zuverlässig. Allerdings ist das Cookie-Tracking davon abhängig, dass der Cookie sowohl korrekt geschrieben als auch wieder ausgelesen werden kann. Es gibt mehrere Szenarien in denen das genau eben nicht vorhanden ist.
Alternative
Um Affiliate-Transaktionen auch ohne Cookies tracken zu können, wurde das sog. Fingerprint-Verfahren entwickelt. Damit werde ich mich im nächsten Beitrag beschäftigen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, eine sichere Alternative ist das nicht unbedingt.