Google Pay-per-Action: schlecht für Bid-Management-Systeme

Die Anzahl von Anbietern automatisierter Bid-Management-Systeme für das Keyword Buying wächst ständig. Ihre Daseinsberechtigung rührt daher dass der Werbetreibende den Traffic bei Google & Co. auf Klickbasis einkauft und das Risiko der Konvertierung in eine Aktion selbst trägt. Wenn Merchants ihren Traffic bei Google bald direkt auf CPA-Basis einkaufen können, dann brauchen sie Bid-Management-Systeme weitaus weniger als jetzt.

Für die etablierten Affiliate-Netzwerke sehe in Googles neuem Pay-per-Action allerdings keine all zu große Gefahr. Wenn Affiliates bei Google Adwords Traffic einkaufen, müssten sie ihren Google Conversion Code beim Merchant unterbringen. Mit anderen Worten, eine Result-Seite würde mit hunderten oder tausenden Conversion Codes gefüllt werden müssen. Ich glaube das tut sich kein Programmbetreiber an. Es mag sein dass sie das für eine beschränkte Anzahl von Top-Affiliates tun. Die große Masse wird allerdings weiterhin über die klassichen Affiliate-Netzwerke laufen müssen.

Comments

2 thoughts on “Google Pay-per-Action: schlecht für Bid-Management-Systeme

  1. Pingback: Google mit „Pay-per-Action“ - Werbung ||| Handelskraft |||

  2. ich kann deine argumentation nicht nachvollziehen: “Mit anderen Worten, eine Result-Seite würde mit hunderten oder tausenden Conversion Codes gefüllt werden müssen.”

    Die dynamische Einbindung von Tracking IDs der Affiliates ist die Lösung. Bieten allerdings bisher nur wenige an, was absolut unverständlich ist.

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